Ultraschall

Die Sonographie ist aus der medizinischen Diagnostik nicht mehr wegzudenken. Durch mannigfaltige Studien konnte belegt werden, dass Ultraschalluntersuchungen auch in der Schwangerschaft im üblichen Ausmaß keinen Schaden anrichten.

Doppler-Sonographie

Diese Weiterentwicklung des Ultraschalls macht es möglich, Aussagen über die Durchblutung der Gefäße zu treffen. Wichtig kann dies sein bei der Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Tumoren und in der Geburtshilfe zur frühen Erkennung von Mangelversorgungen des ungeborenen Kindes.

Nackentransparenzmessung

Durch die NT-Messung wird die individuelle Wahrscheinlichkeit der untersuchten Frau für Trisomie 21 errechnet; z. B. ist die Wahrscheinlichkeit aller 35-jährigen Frauen in der 12. SSW ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen ca. 1/250. Nach der Durchführung des Erstsemesterscreenings wird die individuelle Wahrscheinlichkeit ermittelt, die dann mit dem allgemeinen Altersrisiko verglichen werden kann. Aufgrund dieser Wahrscheinlichkeitsrechnung wird das weitere Management bzgl. der Schwangerschaft besprochen. Die Messung erfolgt mittels Ultraschall entweder über den Bauch oder durch die Scheide, je nach Lage des Kindes oder der Sichtverhältnisse.

3D/4D-Ultraschall

Die zurzeit verfügbare Computertechnologie macht es möglich, bei entsprechender Lage des Kindes auch dreidimensionale Bilder z.B. des Gesichtes, zu erhalten. Spezialisten erhalten auch zusätzliche Informationen zum Missbildungsausschluß.

Brustultraschall

Mit über 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland stellt Brustkrebs ein riesiges gesundheitliches Problem dar. Bei sehr dichten Drüsengeweben oder auch in der Erkennung von Zysten und anderen gutartigen Veränderungen ist der Brustultraschall ein wichtiges diagnostisches Mittel.