Krebsvorsorge der Frau in Köln

Das Frau jährlich zur Krebsvorsorge gehen sollte, ist bekannt. Wir Mediziner haben seit Entwicklung des sogenannten Pap-Abstriches, die Rate an Gebärmutterhalskrebs-Erkankungen drastisch senken können.

Der Vorteil ist, dass anhand der gefärbten Zellen, die durch den Abstrich gewonnen werden, frühzeitig, das Auftreten abnormer Zellen entdeckt werden kann und eigentlich keine Frau mehr an Gebarmutterhalskrebs erkranken müsste, wenn Sie regelmäßig zur Vorsorge ginge.

Pap-Abstrich und HPV

Erweitert wurde der konventionelle Abstrich durch die so genannte Dünnschichtzytologie, bei der nicht mehr Zellhaufen, sondern einzelne Zellen zur Beurteilung kommen und damit eine noch frühere Diagnose möglich ist.

Zusätzlich wurde entdeckt, dass bei der Gebärmutterhals-Krebs-Entstehung der sog. HPV ( humanes Papilloma Virus) maßgeblich beteiligt ist. Eine HPV-Infektion ist auch mittels Abstrich festzustellen.

Eine HPV-Infektion heißt zwar noch nicht, dass auch wirklich eine Krebserkrankung folgt, ist aber ein wichtiger Risikofaktor. Deswegen empfiehlt die ständige Impfkommision (STIKO) auch die Impfung der 9-17 jährigen Mädchen. Da es hunderte von verschieden HPV-Typen gibt, ist leider auch die Impfung gegen die häufigsten Typen kein 100% er Schutz. Demnach belibt der reglemäßige Abstrich Pflicht.

Ultraschall

Mittels vaginalem Ultraschall sich Gebärmutter und Eierstöcke meist recht gut darstellen. Eine Verdickung der Gebärmutterschleimhaut als Vorbote eines Tumors, vor allem bei Frauen in der Menopause, lässt sich recht zuverlässig erkennen und ggf kann hier eine frühzeitige Ausschabung ein Tumorwachstum verhindern.

Auch gutartige Veränderungen der Eierstöcke, wie Zysten sind gut darstellbar. Leider ließ sich bisher bei Eierstockkrebs keine zuverlässige Früherkennung beweisen. Dennoch liefert der regelmäßig durchgeführte Ultraschall Informationen über etwaige Veränderungen der Größe oder Konsistenz der Eierstöcke.

Mit Hilfe der zusätzlichen Doppler-Untersuchung lässt sich sogar die Durchblutungssteigerung von schnell wachsenden Tumoren beweisen.

Ob in Ihrem individuellen Fall eine Ultraschall-Untersuchung Sinn macht, wird Ihnen Ihr Gynäkologe sagen.