Stressmanagement in Köln

Seitdem die Weltgesundheitsorganisation WHO vor wenigen Jahren Stress als den Krankheitsverursacher Nummer 1 des 21.Jahrhunderts deklariert hat, sollte doch mittlerweile jedem bewusst sein, dass unser Körper für unsere Lebensumstände eigentlich nicht geeignet ist. Aber was ändern wir? NICHTS!

Die Stressreaktion, die ungehindert tagtäglich in unserem Körper unbewusst stattfindet, hatte ursprünglich eine Lebensrettende Funktion: Kampf- oder Fluchtbereitschaft. Biochemisch läuft seit Jahrtausenden das gleiche ab:

Botenstoffe erhöhen den Blutdruck, verringern das Schmerzempfinden, sorgen für Bereitstellung von Energie, das Immunsystem wird kurzfristig lahm gelegt, die Muskeln werden besser durchblutet…..

Was darauf jedoch fehlt, sind Ruhephasen oder körperliche Betätigung, um unseren Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Burn out und die Folgen von Dauerstress

Unter Dauerstress gerät unser biochemisches Gleichgewicht aber immer mehr aus dem Lot, bis der Körper irgendwann dermaßen spart, dass er noch nicht einmal mehr die notwendigen Botenstoffe produziert. Das Endstadium nennt man „Burn out“, totaler physischer und psychischer Leistungsverlust.

Biochemisch ein Disaster, unser Körper schafft es nicht mehr Energie zu produzieren.

Viele Patienten mit Burn out schämen sich, weil die psychologische Komponente im Vordergrund zu stehen scheint. Viele wissen noch nicht mal, dass die Körperliche Komponente noch wichtiger ist, dass auch die Biochemie des Körpers bestimmt, wie wir uns fühlen und denken. Was ist hier die Henne und was das Ei?

Meiner Erfahrung nach verursacht Dauerstress ein Entgleisen der Physiologie in vielen Körpersystemen und eben nicht nur im Gehirn. Warum wird dann aber versucht nur die Psyche ins Lot zu bringen und nicht die Biochemie?

Diagnostik

Mit Hilfe von Neurostress-Profilen lässt sich sehr gut feststellen, welche Botenstoffe zu wenig produziert werden. Warum dem Körper dann nicht die Bausteine liefern, die er für sein Gleichgewicht benötigt.

Warum nicht nach dem Darmmikrobiom sehen, dass nach neueren Forschungsergebnissen maßgelblich an der Bereitstellung von allen notwendigen Nahrungsbestandteilen beteiligt ist.

Ziel der Stressmedizin ist es demnach, die biochemischen Ungleichgewichte aufzuspüren und sie zu beheben, möglichst naturnah in einem ganzheitlichen Konzept, der alle Bereiche, die Unterstützung brauchen berücksichtigt.